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| | Wie es das Leben an Bord?

Ein Blick unter Deck
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Unterdeck
Neulinge
finden es immer erstaunlich wie groß und gleichzeitig wie klein es ist
unter Deck. Unterdeck findet es genügend Platz für eine
Küchenwaschbecken, einen Kühlschrank, einen Herd mit Ofen, einen
Navigationsschreibtisch, und einen Eßtisch für 6-8 Personen. Dazu
kommt 1-2 Toiletten mit integrierten Duschen. Licht ist da.
Stromsteckdosen gibt es auch, aber sie funktionieren, nur wenn man im
richtigen Hafen es - mit sog. Landstrom.
Obwohl
die Yachten sind sehr schön ausgestattet. Sie sind ohne Personal -
also keine Putzfrau, kein Koch, kein Steward. Das heißt mit anderen
Worten, man muß stets selber aufräumen. Der Skipper, aus
Sicherheitsgründen, kann es nicht dulden, wenn Ihre Sachen überall im
Salon liegen, wenn man unterwegs ist. Gläser müssen stets
weggeräumt sein, weil sie sonst nie stehen bleiben, und Glassplitter sind
bei Barfußtörns gefährlich.
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In den Kabinen darf man ein Paar Sachen 'rumliegen
lassen
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Kabinen
Die Kabinen haben jeweils ein Doppelbett und
sind für Doppelbelegung ausgerichtet. Wenn man nicht schon mit
Partner anreist, wird man ein Gleichgeschlechtspartner zugeteilt - es sei
denn - man möchte im Plicht oder Salon schlafen. Die einzelne Kabinen
haben Licht und Kleiderschränke. Teilweise sind sie mit
Landsteckdosen ausgestattet. Kabinen
müssen nicht so aufgeräumt sein, wie im Salon. Wichtig ist, daß die
Fenster stets geschlossen sind, wenn man unterwegs ist, und wertvolle
Sachen bei Seitenlage nicht kaputt gehen können.
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Mitmachen ist angesagt
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Mitmachen
Unsere Reisen sind nicht mit dem Traumschiff zu verwechseln. Man sitzt
nicht einfach herum und läßt machen. Man ist Teil von der Crew, und
Mitmachen ist angesagt. Der Skipper ist auf Eurer Hilfe
angewiesen. Alles von Fenderbinden, Leinen handeln, Aufräumen,
Segelheisen und -bergen und Schiffsteuern - auch wenn man das noch nie
gemacht haben. Learning-by-Doing ist unser Motto. Solange man
körperlich in der Lage ist, wird erwartet, daß jeder anpackt. Leute, die
machen lassen, sind weniger gern gesehen.
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Peter, der schwäbische Korsar
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Komische Menschen
Irgendwie
sind alle Segler "komische Menschen". Sie schlafen lieber
auf einem Schiff als im Hotelbett und haben einen großen Sehnsucht nach
Abenteuer. Charter-Segler nehmen es locker sogar im Kauf, daß sie
Urlaub mit Fremden machen. Sie gehen davon aus, wenn die Reise zur
Ende ist, sind sie alle die dickste Freunde.
Und das klappt fast immer, wenn man ein Paar Faustregel beobachtet.
Unsere 5 goldene Regel:
1.
Man muß nett zu einander sein. Auch wenn der Segelkomarad am
liebsten sein Deep Purple CD den ganzen Tag hören möchte. Man
regelt solche Nervensachen ohne zu streiten und ohne zu brühlen.
2. Man nimmt Rücksicht auf den Anderen. Das heißt, es gibt
kein Mobbing, keine "Stammplätze" im Cockpit, und es darf nicht
nur einer das Schiff steuern, während die andere kochen und putzen
müssen.
3.
Man soll sich nützlich machen. Das heißt, man soll sich nicht
in der Ecke setzen und denken, daß das ganze Geschehen was um sich
passiert, sich nichts angeht. Wenn man etwas sieht, daß der Skipper
wissen soll - sei es ein Schiff, daß man nur am Horizont sieht - sagt man
bescheid. Der Skipper ist mehr ein "Schiffsmanager" als ein
"Big-Boss", und wenn man entscheidet, daß man unbedingt das
Ankern machen möchte, sage es einfach.
4. Man folgt die Sicherheitsanweisung des Skippers. Der
Skipper ist kein Spießer. Wenn er sagt, daß man etwas nicht machen darf,
es ist nur weil ist sehr gefährlich sein kann, oder es dem Schiff schaden
kann - nicht um Mitsegler zu ärgern.
5. Man muß gute Laune mitbringen. Das ist sehr wichtig - wir
brauchen keine Miesepeter. Diese Reise rettet die krieselnde Ehe nicht.
Ewige Kritiker und Besserwisser werden kein Spaß bei uns haben. Wir
stellen uns nicht einfach vor, diese Reise eine Traumreise sei, wir
erleben es auch so - und jedes Pfund gute Laune ist wichtig.
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